Juni 2026 – Porto – Offsite in Portugal
Ein fünftägiges Offsite brachte mich im Juni 2026 zum ersten Mal in meinem Leben nach Portugal. Ich muss gestehen, dass ich wärmere Länder eher meide. Wenn ich Urlaub mache, zieht es mich normalerweise eher in den Norden und auch auf meiner Wunschliste stehen noch einige nordische Ziele. Umso mehr war es eine willkommene Gelegenheit, Porto kennenzulernen.
Nach der späten Landung am Sonntag bezogen wir zunächst unsere Apartments und machten am Abend noch einen ersten Spaziergang durch die Stadt. Die gigantischen Brücken, die Porto zusammenhalten, und die sehr belebten Flussufer machten bereits bei Einbruch der Dämmerung einen beeindruckenden ersten Eindruck. Gerade am Abend entfaltet die Stadt eine ganz besondere Atmosphäre.
Schon bei dieser ersten Runde wurde mir allerdings auch klar, dass die portugiesische Küche nicht unbedingt meinen üblichen Ernährungsgewohnheiten entspricht. Aber an den kleinen Pastéis de Nata mit ihrer Vanillefüllung kam ich nicht vorbei. Und so wurde aus einer kleinen Sünde schnell ein tägliches Ritual.
Da ich auch während des Offsites früh aufgestanden bin, nutzte ich die Morgenstunden für kleine Laufrunden durch Porto. So konnte ich die Stadt Stück für Stück entdecken. Gleichzeitig nutzte ich die Zeit zum Einkaufen. Um meine Gedanken für den jeweiligen Tag zu sortieren, habe ich es mir angewöhnt, für alle etwas Kleines zu kochen. Also gab es am Montag erst einmal Pfannkuchen – so, wie ich sie von meiner Mama gelernt habe. Da Kollegen aus Berlin und Umgebung dabei waren, musste natürlich zunächst die wichtigste Frage geklärt werden: Sind das eigentlich Pfannkuchen oder Eierkuchen?
Die Arbeitstage waren gut gefüllt und am Montag ging es erst gegen 22 Uhr zum Abendessen. Ganz klar: Das war überhaupt nicht mein Rhythmus. Deshalb habe ich an den folgenden Tagen einfach früher gegessen und die Abende lieber genutzt, um noch etwas durch die Stadt zu laufen. Porto zeigte sich dabei immer wieder von seiner schönsten Seite – mit engen Gassen, kleinen Cafés und einem ganz besonderen Flair.
Die kommenden Tage waren geprägt von Arbeit, Nudelsalat, Wassermelonensalat und natürlich noch einmal Pfannkuchen. Dazu kamen reichlich Sonne, das Meer, schöne Menschen, enge Gassen und – um es noch einmal klarzustellen – natürlich auch Arbeit.
Ein besonderes Highlight war der Besuch der traditionsreichen Sardinenfabrik Pinhais in Matosinhos. Dort bekamen wir eine Führung durch die Produktion und konnten anschließend verschiedene Sardinen probieren. Mit einigen Sardinendosen und ein paar typisch portugiesischen Hauskacheln im Gepäck ging es schließlich wieder zurück nach Deutschland.
Besonders gefreut hat mich aber, dass wir nicht nur unsere komplette Arbeitsagenda im Team geschafft haben, sondern ich auch einiges über Vibe-Coding lernen konnte. Es war spannend zu sehen, wie schnell sich Ideen mit den neuen Werkzeugen ausprobieren und umsetzen lassen.
So bleibt mir Porto vor allem als eine Stadt mit beeindruckenden Brücken, lebendigen Uferpromenaden, viel Sonne, einer entspannten Atmosphäre und überraschend vielen Pastéis de Nata in Erinnerung. Und obwohl Portugal vorher nicht unbedingt weit oben auf meiner Liste stand, bin ich froh, diese Reise gemacht zu haben. Manchmal sind es gerade die Orte, die man nicht unbedingt auf dem Schirm hatte, die einem besonders in Erinnerung bleiben.


Erstes Mal Portugal – und direkt positiv überrascht.


Pastéis de Nata wurden schnell zum täglichen Ritual.


Zwischen Arbeit, Pfannkuchen und Vibe-Coding blieb Zeit für Porto.


Beeindruckende Brücken, enge Gassen und viel Sonne bleiben in Erinnerung.